Animation
Die fertige Animation:
Ch. Saalfeld 2079
Um zu einer fertigen Animation zu gelangen, entschied ich mich auf Grund der Kürze für eine durchlaufende Kamerafahrt. Nachdem die Splines für die Kamera und deren Target sauber im Raum lagen und die Geschwindigkeiten angepasst waren, fügte ich dem Target einen Noisecontroler hinzu damit die Bewegung, in den CloseUp-Einstelungen etwas unruhig wird.
Hier meine Storryboard-Screens aus der fertigen Animation:




Posted by Christoph Saalfeld
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Juni 2007
Rendering

V-Ray
Natürlich wollte ich aus dem Rendering das beste rausholen und endschied mich in einer ersten Euphorie für V-ray. Natürlich ist die Wirkung beeindruckend – mit GlobalIllumination und einer HDR-Umgebung wirkt das Glas hier fast Fotorealistisch (das Gehirn befindet sich hier noch in einem frühem Stadium). Aber wer genau hinsieht wird auch die Renderzeit erkennen die hier 4 Stunden 30 Minuten pro Einzelbild beträgt und somit für eine Animation mit fast 400 Frames völlig aus dem Rahnem läuft. Also musste eine Alternative gefunden werden.

Mental-Ray
Da ich die GI-Beleuchtung nicht aufgeben wollte war MentalRay meine zweite Wahl. Als ich dann endlich alles dafür umgestrickt hatte war ich aber mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Der größte Fehler entstand im Glas das mit den nötigen 30 Refraktions-Leveln (bei den vielen Glasern hier) unsaubere Kanten und Farbverschiebungen verursachte – leider konnt ich das trotz meherer Versuche nicht beseitigen und so hieß es dann “Back to the Roots” …
Scanline
Dabei bin ich nun auch geblieben. Da Ergebnis war anders aber auch ansehnlich (siehe oben). Um aus dem Scanline-Renderer das letzte rauszuholen renderte ich eigentlich alle Objekte einzeln mit Alphakanal und zusätzlich nochmals die Schatten und Reflektionen. So besteht meine eigentlich 400 Frames lange Animation nun aus mehr als 18.000 gerenderten Einzelbildern, die dann in AfterFX zusammen kompositioniert, nachbearbeitet und mit Effekten versehen werden.

Das letzte Finish bekam das ganze durch die Tiefenunschärfe mittels Z-Buffer und dem Frischluft-Plugin für AfterFX.
Posted by Christoph Saalfeld
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Juni 2007
Modelle
Szene
So viel möchte ich eigentlich nicht dazu sagen, im großen und ganzen besteht die Szene aus einem Glas mit Flüssigkeit in einer Keramikhalterung auf der mein Name steht. Am Fuss des Glases befindet sich eine flächige Lampe die das Gehirn von unten beleuchtet. Geplant war war eigentlich ein Regal in dem dann mehere der Gläser stehen dies ist aber zu Gunsten der Renderzeiten entfallen.
Gehirn

Das Gehirn besteht eigentlich aus recht einfachen Grundformen die dann erst über das Displacement und die Texturen zu diesem komplexen Objekt werden. Auch wenn man es in der Animation kaum sieht besitzt es eine Eigenbewegung und wabert langsam vor sich hin.
MyVideo: http://www.myvideo.de/watch/1674280

Hier ein Querschnitt durch die verwendeten Texturen des Gehirns. Diese habe ich alle selbst mit meinem Grafiktablett in Photoshop gepaintet.
Blitze

Da mir die Blitzeffekte von AfterFX nicht wirklich gefallen (sie wirken einfach zu planar) entschied ich mich eigene Blitze in Max zu kreieren die wirklich dreidimensionale Objekte sind. Dafür werden exdrudiere Splines über einen Noise-Modifikator zum zucken gebracht. Um Renderzeit zu sparen wurde nur der durch Matte-Objekte maskierte Alphakanal gerendert und das farbige glühen erst in AfterFX hinzugefügt.
Posted by Christoph Saalfeld
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Juni 2007
Selbstdarstellung – 2079
Eine Aufgabe des Wintersemesters 06/07 war eine kleine, kurze Animation zu erstellen die auf uns selbst hinweist.
Mein Ausgangspunkt bestand in der Überlegung wie ich im Jahre 2079 eventuell leben würde. Bis dahin habe ich hoffentlich meine menschlichen Schwächen überwunden und kann mein restliches langes leben virtuell genießen. Angelehnt an die Köpfe alter Berühmtheiten in Futurama und an die Kryotechnik die sich auf dem Vormarsch befindet könnte ich 2079 vieleicht so leben …
Entstanden ist eine 15 Sekunden Animation die in ihrer Kürze die wichtigsten Eckpunkte zeigt, musikalisch untermalt ist und sich durch die wenigen Modelle, Texturen und Effekte, sowie die verschiedenen Bewegungen auszeichnet.
Wenn ich mal in RealFlow einsteige werde ich die Animation noch etwas erweitern und eine letzte Szene anhängen in der das Glas zerplatzt, die Flüssikkeit wegspritzt und das Gehirn zu Boden fällt.
Posted by Christoph Saalfeld
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Juni 2007