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Streichholzschachteln

Als neues Messegimmick

Haben wir uns eine witzige Streichholzschachtel überlegt. Diese zeigt alle Spezialverfahren zur Holzprothetik der Bennert Gruppe auf einer Schachtel. Dazu habe ich in Max ein Modell des Balkens gebaut und Texturiert. Dieser wurde ortogonal und mit gleichmäßiger Beleuchtung gerendert. Die planaren Ansichten des Balkens kommen dann in die Druckvorlage und dienen als Textur in der PreVis.

Ein kleine gute PreVis hilft die Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und macht Vorfreude auf das Original. Mitlerweile sind die Schachteln im Druck und dürften bald hier eintreffen.

Carl Ludwig von Knebel im Relief

Rekonstruiert in Handarbeit

Aufgabe war es das, sich im Goethehaus zu Weimar befindende, Relief von Carl Ludwig von Knebel originalgetreu nachzubilden – und das ohne die Hilfsmittel eines 3D-Scans oder Ähnlichem. Zweiter Schwerpunkt lag auf der Materialität und dem möglichst realistischen Lichteindruck.

Ich hatte mich entschieden den Kopf in Mudbox zu sculpten und so Stück für Stück die Höhen des Reliefs herauszuarbeiten, dass erwieß sich doch als recht schwierig denn im Endefekt hängt hier viel am eigenen zeichnerischen können. Insgesamt habe ich dann doch 3 Arbeitstage mit der Modellierung verbracht bis das Modell so halbwegs meinen Ansprüchen genügte, aber ich selbst seh auch noch ein paar Stellen die besser sein könnten. Für die Finalen Renderings kam wiedermal V-Ray zum Einsatz, dafür wurden die umliegenden Räume grundlegend nachgebaut, ausgestattet und mit Materialien versehen. Das Resultat ist somit tatzächlich vergleichbar mit Fotos vom realen Gegenstück bei dem ebenfalls diese undurchsichtige Lichtsituation herscht.

Stabilitätsversagen

Sichert eure Fachwerke

In den letzten Tagen musste ich mal darstellen, was passieren kann wenn stetig Wasser auf die Deckenbalken eines Fachwerkhauses einwirkt. Die Folgen können bis zum Einsturz von Decken, oder dem völligen Stabilitätsversagen des Gebäudes führen. Für mich war das eine nette kleine Aufgabe in der nicht nur detailiert texturiert werden konnte, sondern auch mal eine kleine Physiksimulation ihren Platz in der Architekturvisualisierung fand.

Chopstick Spoon

Kleine Idee – Großes Bild

Kennt Ihr die Abende an denen man mit ein paar Kumpels vorm Rechner rumhengt und die mal kurz sehn wollen wie 3D geht? Ich hatte jetzt so einen und meinte: “Das muss aber wes einfaches sein.” So sind wir dann irgendwie darauf gekommen, dass ein Löffel doch nur eine Kleinigkeit ist und gut passt.

Nachdem die ersten Polygone gebaut waren, extrudiere ich grad so den Stiel und durch den Symetrie Modifier sieht es plötzlich aus wie eine coole Kombination aus asiatischen Essstäbchen und einem Löffel. Wir waren uns einig, dass es so was schon lange geben müsste und machten aus dem kleinen Test eine Produkvisualisierung für unseren ChopstickSpoon.

Mit V-Ray kam der Rest

Das Modell hatte sich ganz gut entwickelt, es war sauber symetrisch ausgeformt und wurde immer mehr ein produzierbares Plastelöffelchen mit herunter- gezogenen Kanten für die Stabilität und Sollknickstellen für die Stäbchen. Nun war es an der Zeit ein kleines Studio Light Setup aufzusetzten, ein HDRi für die Reflektionen zu suchen und etwas mit den Materialien zu spielen. Mein Freund wollte mal das Hardware Rendering sehen und so haben wir Licht, Kamera und Shader live mir V-RayRT eingestellt und optimiert. Richtig gut wurde es als wir dem Ding dieses Eislöffelneongrün verpasst haben. Für mich selbst hab ich mal eine etwas extremere Tiefenschärfe gewählt, hier liegt der Schärfebereich unterhalb eines Centimeters und die Qualität stimmt trotzdem.

Ich hoffe mal, dass wir Alle bald Chopstick Spoon’s zu unseren Asia Snaks dazubekommen.

Architaction – Rendering

Schatten aus dem Nichts

So komplex sind die Szenen ja nicht und so konnte ich fast alle Shots in einem Pass rechnen und bei den Renderelementen brauchte ich auch nicht all zu Viele. Die gaze Sittuation ist mit einem Daylight beleuchtet und wird im Linerar Workflow mit Vray gerendert. Das bedeutet ntürlich das für die GI dir IrradianceMap vorberechnet werden muss, aber auch das ging hier recht schnell.

Ein weiterer Trick um Renderzeit zu sparen war mit einem Pixelseitenverhältniss von 1,33 zu arbeiten, das spart beim Full-HD immerhin 480 Pixel in der Breite und der Qualitätsverlust ist grad noch zu verkraften.

StereoStone

Put your 3D glases on

Stereo 3D ist ja schon seit längerem in aller Munde und so wollte ich auch mal ein paar der Kamerascripts für 3dsMax ausprobieren. Die meisten funktionieren nätürlich problemlos. Um die Thematik und Abhängigkeiten der Stereobasis gegenüber der Fokusebene besser zu verstehen hab ich hier mein Kamerarigg selbst erstellt. Es richtet die Stereobasis nun dank einiger Expression nun automatisch korrekt ein.

Kurz als Fazit: Ein solches Rigg mal selbst zu baun hilft wirklich Stereografie zu verstehen, aber im Anwendungsfall werde ich dann doch auf ein Plugin oder die Programminternen möglichkeiten zurückgreifen.

Airstrike – Rendering

Scanline und AfterBurn

rendern hier eigentlich Alles in einem Rutsch. Die nachgebaute Stadt bildet ein Matteobjekt das die Häuser maskiert und so die Effekte nur in den ensprechenden Bereichen zeigt. Mit Afterburn wurden verschiedene Shader erstellt um Rauch, Qualm und Explosionen zu rendern. Dieser Pass wird dann auf das Original-Plate gelegt und ergibt bis auf ein wenig Farbkorrektur schon das fertige Video.

Osterburg Weida – Abspann

Auf der Osterburg in Weide läuft nun schon eine Weile eine 360°-Projektion über die Burgenlandschaft Thüringens. Das KnowHow und die Inhalte der 8-Beamer-Installation stellte seinerzeits MonuMedia. Nun wir das Projekt um einen Abspann erweitert in dem die technischen Hintergründe erläutert werden, dies geschieht mit Hilfe von kurzen Animationen zu den einzelnen Themen.Ich hatte nun das Vergnügen 5 der 8 Screens des Abspann zu gestallten. Alle Animationen sollten in kurzer Zeit die Problematik bzw. deren Lösung darstellen, wobei jeder Clip in sich loopfähig ist um dann im fertigen Abspann all diese Videoclips neben einander laufen lassen zu können.

Ich zeige euch hier nur kurz jede meiner Animationen einmal, im Original läuft jede dann auf einem einzelnen Beamer und wird mittels einer Spezialsoftware (SmartProjekting) direkt auf das Mauerwerk projeziert. Vieleicht besucht ja der ein oder andere ja mal die Osterburg und schaut sich die komplette Installation im Original an, das wirkt auf jeden Fall um einiges beeindruckender.

Firmenpin’s

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Als Previsualisierung eines Ansteckers für die Mitarbeiter der Bennert Gruppe, von welcher Monumedie ja die Grafikabteilung ist, machte ich dieses kleine Rendering.

Als kleinen Test und um das Modell nicht verkommen zu lassen, hab ich noch ein wenig mehr dran rum gebastelt. Um weiterhin viel mit Reactor zu machen hab ich hier mal 380 Pins in eine Schale Fallen lassen. Dabei ist diesmal alles nicht nur per BoundingBox berrechnet, sondern die genaue Modellform wird beachtet. Dank 64 bit kam mein Rechner noch erstaunlich gut damit klar.

Fürs rendern hab ich wieder auf Vray zurückgegriffen, mir ein paar schicke Materialien aufgebaut und das ganze mit einem HDRi beleuchtet. Dies war nun die erste Kleinigkeit die ich zu Hause auf der Max 2009-Version mit 64 bit rausgelassen hab … läuft soweit alles.

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