Schlagwort-Archive: References

Cooler Returns – Cast

Walk of Fame

Mit Dragonball xyZ – Cooler Returns möchte ich zeigen was mit visuellen Effekten so möglich ist. Und so ist der Gendanke der: Ich stelle einen Trickfilm in 3D nach, lasse aber alles so ausschaun als wäre es als LiveAction gedreht wurden. Warum sollten dann nicht auch meine Darsteller wie echte Schauspieler wirken? Eigentlich wird die Sache durch diesen Gedanken sogar einfacher. Ich kann bei der Modellierung einen starken Bezug zu realen Menschen herstellen und entgehe etwas der Gefahr zu Comichaft zu werden. Außerden findet man zu unseren großen Moviestars genügend Fotos und Referenzen.

Kurz möchte ich noch anmerken, dass Cooler Returns ein FanArt wird und dieser erste Cast geht damit Hand in Hand. Ich bin eben auch ein großer Fan dieser Schauspieler und möchte auch Sie damit würdigen …

The Silurian Sea – References

Nautiliden

Die Nautiliden gehören zu den Kopffüßern und sind eine der weit verbreitetsten Tierarten im Silur. Zu ihnen zählen auch die besser bekannten Amoniden, aber die von uns gewählte Donnerkeil-Form war vor allem hier im Thüringer Becken zu Hause.

Seeskorpione

Seeskorpione sind die großen Jäger ihrer Zeit. Riesige Schalentiere vom bis zu 4 m Länge, mit Fangarmen und einem harten Panzer sind der stetige Feind der kleinen Nautilieden. Diese Tiere waren auch mit die ersten Lebewesen die kurzzeitig an Land gingen um gestrandete Kadaver zu fressen.

Graptolithen

Die Graptolithen sind die vorherschenden Pflanzen im Silurmeer. Diese korallenartigen Lebensformen tauchen in unzähligen Varianten auf. Es gibt strauchartige Gebilde und kleine kompakte Formen die fest am Meeresboden festgewachsen sind, aber auch freischimmende federartige Fossilien.

Randy’s – Backplates

What’s at the end of the world?

Wie immer ist es nicht ganz einfach ein Ende für ein 3D-Set zu finden, aber irgendwo muss man ja aufhören. Trotzdem ist es wichtig das auch im Hintergrund noch logische Objekte zu erkennen sind – nur lohnt es sich hier nicht mehr alles einzeln zu bauen. Deshalb nutze auch ich klassische Mattepaintings für das Ende der Welt.

Da das Randy’s ja real existiert, sollte man auch mit der Sittuation vor Ort arbeiten. Google ist hier mal wieder eine riesige Hilfe. Mit den Panoramen in Google Streetview kann auch ich hier in Deutschland Fotos in Amerika machen. Für meine Backplates screenshotte ich mir verschiedene Blickrichtungen in Google Streetview und setzte diese dann wieder in Photoshop als Panorama zusammen. Unnötige Elemente im Vorderund werden kurzerhand mit dem Kopierstempel retuschiert. Die Hauptarbeit liegt in der Maskierung des Himmels, da später im 3D eine HDR den Himmel bildet, müssen die Backplates einen sauberen Alphakanal haben. Ich mach die Maskierung dann doch fast komplett per Hand, der “Zauberstab” und “Farbbereich auswählen” erzeugen im allgemeinen zu unsaubere Kanten und lassen schnell Artefakte zurück. So dauert es dann schon ein paar Stunden bis ein solches Plate fertig ist.

just simple planes …

Schloss Ehrenstein – Vor Ort für Referenzen

Nachdem unser (Monumedia) Projekt zu den archäologischen Ausgrabungen im Schloss Ehrenstein, Ohrdruf erfolgreich abgeschlossen ist und etwas geruht hat, will ich hier gern ein paar Eindrücke festhalten, an die ich mich noch gern erinner.

Gute Referenzen sind Alles!

Und mit diesem Vorsatz gings gleich zu Beginn des Auftrags direkt zur Ausgrabung. Im Herbst 2009 waren die Ausgrabungen für dieses Jahr weitestgehend abgeschlossen und so hatten wir die Möglichkeit fast alles fotografisch festzuhalten. Ich habe die Bilder hier nur in Schwarz-Weiß eingefügt weil es so ein herrlich schön bewölkter Tag war, an dem zwar dei Fotos beschissen aussehen, aber für Texturen optimales Licht herscht. Mit über 700 Referenzfotos und den akribisch genauen Plänen des Archäologenteams konnte ich dann gut gerüstet zurück an den Rechner …

PS. gerade bei Archäologischen Grabungen muss man damit rechnen, dass zwar alles freigelegt und dokumentiert wird, aber dann recht schnell auch wieder zugeschüttet bzw. exormiert wird und man keine zweite Chance für weitere Aufnahmen bekommt.

Hier gilt also wie so oft: Mehr, ist noch zu Wenig!

Natalie – Skelett

Ausgehend von den sehr guten Vorlagen durch Gottfried Bammes “Der nackte Mensch” und andere Referenzen sollte ein realistisches Skelett mit nahezu allen Knochen entstehen (Mittelhand- und Fußwurzelknochen wurden vereinfacht).

Mitlerweile ist sehr viel entstanden und darunter auch das fast komplette Skelett. Natürlich ist es eigentlich nicht notwendig, aber ich versuch mal klar zu machen warum ich mir die Arbeit gemacht habe.

  • Bei Bewegungen gibt es verschiedene Stellen am Körper wo sich Knochen abzeichnen (Hüfte, Wirbelsäule, Rippen, Schlüsselbein, Ellenbogen, ect.). Damit Natalie bei ihren Bewegungen möglichst realistisch aussieht müssen sich diese Stellen dynamisch verhalten. Über SkinFX werden die Knochen dann später die Haut verformen.
  • Ein realistisches Muskelsystem benötigt die korekten Ansatzpunkte, die sich nur an einem RIG schwer finden lassen. So dient mir das Skelett als Referenz für die Muskeln .
  • Das Skelett dient auch als Grundlage für die Haut, man erkennt gut die Proportionen und findet die Stellen leichter an denen die Haut den Knochen folgt.
  • Eigentlich wollte ich das Skelett viel einfacher halten, aber wenn man sich einmal die Arbeit macht kann man es auch gleich ordentlich machen und so habe ich nun auch ein Skelett mit dem ich vieleicht auch mal was anderes machen kann.
  • Durch die vielen Einzelteile des Skeletts konnte ich meine Modellierungsfähigkeiten im Edge-Loop-Modelling verbessern.
  • Dieses Skelett kann auch als Grundlage für weitere Humanoide genutzt werden.

The Gervachoeus – Referenzen

Unsere Referenzen sind Archeologische Funde

Im Rahmen des 3D-Kurses vom Sommersemester 2007 entsteht die Rekonstruktion des ausgestorbenen Säugetiers Gervachoerus. Anhand der Betreuung durch Prof. Erfurt von der MLU Halle und zwei archeologischen Funden soll dieses Schleichkatzen ähnliche Tier virtuell wiederbelebt werden. Das Gervachoerus ist seit nunmehr 41 Mio. Jahren ausgestorben und man besitzt heute nur noch wenige Informationen zu seiner Gestalt und Lebensweise.