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Randy’s – Backplates

What’s at the end of the world?

Wie immer ist es nicht ganz einfach ein Ende für ein 3D-Set zu finden, aber irgendwo muss man ja aufhören. Trotzdem ist es wichtig das auch im Hintergrund noch logische Objekte zu erkennen sind – nur lohnt es sich hier nicht mehr alles einzeln zu bauen. Deshalb nutze auch ich klassische Mattepaintings für das Ende der Welt.

Da das Randy’s ja real existiert, sollte man auch mit der Sittuation vor Ort arbeiten. Google ist hier mal wieder eine riesige Hilfe. Mit den Panoramen in Google Streetview kann auch ich hier in Deutschland Fotos in Amerika machen. Für meine Backplates screenshotte ich mir verschiedene Blickrichtungen in Google Streetview und setzte diese dann wieder in Photoshop als Panorama zusammen. Unnötige Elemente im Vorderund werden kurzerhand mit dem Kopierstempel retuschiert. Die Hauptarbeit liegt in der Maskierung des Himmels, da später im 3D eine HDR den Himmel bildet, müssen die Backplates einen sauberen Alphakanal haben. Ich mach die Maskierung dann doch fast komplett per Hand, der “Zauberstab” und “Farbbereich auswählen” erzeugen im allgemeinen zu unsaubere Kanten und lassen schnell Artefakte zurück. So dauert es dann schon ein paar Stunden bis ein solches Plate fertig ist.

just simple planes …

Akropolis – Scene


Drag the image with Left-Mouse

New Panorama Mode

Um euch das ganze Modell des Akropolis Sets zu zeigen, habe ich mal einen Panorama Viewer installiert. Wie ihr seht habe ich den obersten Hof der Akropolis als Schauplatz gewählt, dass gab mir klare Begrenzungen und hielt die Anzahl der Gebäude in Grenzen. Um die ein oderer Andere Ecke zu füllen sind auch Tempelteile des Olyps hier enthalten. Die Modelle sind hauptsächlich prozedural texturiert und es sind natürlich alles V-Ray-Shader. Die Platten des Bodens laufen über ein V-Ray-Displacement und die Nassen Stellen sind durch Blend-Materialien gelöst.

PS. Das hier gezeigte Panorama ist später die Reflection-Map des Regens.

Carl Ludwig von Knebel im Relief

Rekonstruiert in Handarbeit

Aufgabe war es das, sich im Goethehaus zu Weimar befindende, Relief von Carl Ludwig von Knebel originalgetreu nachzubilden – und das ohne die Hilfsmittel eines 3D-Scans oder Ähnlichem. Zweiter Schwerpunkt lag auf der Materialität und dem möglichst realistischen Lichteindruck.

Ich hatte mich entschieden den Kopf in Mudbox zu sculpten und so Stück für Stück die Höhen des Reliefs herauszuarbeiten, dass erwieß sich doch als recht schwierig denn im Endefekt hängt hier viel am eigenen zeichnerischen können. Insgesamt habe ich dann doch 3 Arbeitstage mit der Modellierung verbracht bis das Modell so halbwegs meinen Ansprüchen genügte, aber ich selbst seh auch noch ein paar Stellen die besser sein könnten. Für die Finalen Renderings kam wiedermal V-Ray zum Einsatz, dafür wurden die umliegenden Räume grundlegend nachgebaut, ausgestattet und mit Materialien versehen. Das Resultat ist somit tatzächlich vergleichbar mit Fotos vom realen Gegenstück bei dem ebenfalls diese undurchsichtige Lichtsituation herscht.

Stabilitätsversagen

Sichert eure Fachwerke

In den letzten Tagen musste ich mal darstellen, was passieren kann wenn stetig Wasser auf die Deckenbalken eines Fachwerkhauses einwirkt. Die Folgen können bis zum Einsturz von Decken, oder dem völligen Stabilitätsversagen des Gebäudes führen. Für mich war das eine nette kleine Aufgabe in der nicht nur detailiert texturiert werden konnte, sondern auch mal eine kleine Physiksimulation ihren Platz in der Architekturvisualisierung fand.

Architaction – Final Spot

Architektur mit Action

Pünktlich fertig zum Einsendeschluss. Unser Spot erfüllt alle Anforderungen des “Detail Creative Awards” und kann auf DVD gebrannt werden. Es ist fast schon schade, dass nach 2 Monaten Arbeit dann doch nur 30 Sekunden übrig bleiben, aber die habens in sich und sind schön knackig geschitten, die eigens komponierte Musik impliziert noch mehr Geschwindigkeit und Action.

Translozierung am Meininger Theater

Baugrube
Baugrube
Baugrube
Baugrube

PreVis und Ausführung

Es ist schon manchmal beeindruckend was aus ein paar PreVis Bildchen in Realität so alles werden kann. Während der Planung und Aquise des Tranzlozierungsvorhabens am Meiniger Theater habe ich den Bauablauf in meheren Phasen visualisiert. Für Auftraggeber und Ausführende Kräfte konnte so schnell klar gemacht werden welche Technologien zum Einsatz kommen und wie eine solche Gebäudeversetzung funktioniert.

Schon ein paar Monate nach den ersten Überlegungen beginnen die Baufachleute die echte Fassade ca. 10 m zu versetzten. Ich war selbst dabei und kann euch sagen es wirkt beeindruckend wenn sich so ein riesiges Gebäudeteil bewegt.

Schloss Ehrenstein – Flyer

Schloss Ehrenstein - Flyer

Zum Thüringer Denkmaltag

waren die Ausgrabungen soweit abgeschlossen und die Gruben wieder verschlossen. Um die bedeutenden Funde der ältesten Kirche Thüringens den Besuchern näher zu bringen wurde die neue Hoppflasterung nach den darunterliegenden Funden gestaltet und natürlich eine Tafel insalliert. Der Infoflyer mit meiner 3D-Grafik bietet weitere Informationen und verschafft einen guten Überblick.

Schloss Ehrenstein – Virtueller Befund

In den Schlosshof wurden nun alle Gruben abgesetzt und nach detailieren Plänen, alle Befunde nachgebildet. Durch die Tranzparenz des Bodens erkennt man den folgeschlüssigen Verlauf der gefundenen Mauern. Durch farbliche Kennzeichnung lassen sich die zeitlich bestimmten bauphasen leicht ausmachen.

Manchmal sind die unauffälligen Dinge die Aufwendigsten. Und so war auch hier das nachbauen des heutigenen Schosses ein sehr zeitraubendes Unterfangen, welches der eigentlichen Information nur ein Umfeld bietet. Sicher ist es wichtig für Besucher und Nutzer die Befunde korrekt lokalisieren zu können. Na jedenfalls stand nach ein paar Tagen alles soweit korrekt im virtuellen Raum das man einen Schritt weiter gehen kann.

Als Weiterführung denk ich an eine texturierung mittels der Referenzen und ein einzelnes nachmodellieren der belegten Funde … kann also noch recht imposant werden, da sich bis jetzt alles maßgenau verläft.

Shinjuku Earthquake – Basis Geometrie

DaB_Geo

Los gehts im 3d Programm …

Der erste Schritt war der Versuch die Gebäude möglichst exakt dem Plate nachzubauen. Dazu kommt das Plate in den Hintergund und nachdem man die Kameraposition gefunden hat kann man beginnen die Häuser hochzuziehen. Dabei ging es nicht um realistische Größen und Abstände sondern vor allem um das perfekte nachempfinden des Plates. Hier wurden nach dem Aufbau der Geometrie schon Texturen per CameraMap zugewiesen.








DaB_Geo_2
Hier ein anderer Blickwinkel in die MaxSzene … man erkennt deutlich wie schief und unförmig die Hochhäuser eigentlich sind obwohl sie aus der SzenenKamera perfekt zu stimmen scheinen.