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Architaction – Final Spot

Architektur mit Action

Pünktlich fertig zum Einsendeschluss. Unser Spot erfüllt alle Anforderungen des “Detail Creative Awards” und kann auf DVD gebrannt werden. Es ist fast schon schade, dass nach 2 Monaten Arbeit dann doch nur 30 Sekunden übrig bleiben, aber die habens in sich und sind schön knackig geschitten, die eigens komponierte Musik impliziert noch mehr Geschwindigkeit und Action.

Architaction – Compositing

Der Vollständigkeit halber …

will ich auch kurz auf das Compositing eingehen. Ich bin auch hierfür bei AfterFX geblieben und konnten so viele der gekeyten Ebenen ohne Zwischenrendern weiter verwenden. Ansonsten finden hier das Rendering und die Videoplates zusammen und man sieht zum ersten mal wie gut Alles zusammen passt.

Die letzten Feinheiten

Um so näher man dem Ende kommt um so mehr Kleinigkeiten fallen einem noch auf die hier und da noch eingebaut werden könnten. So wurden hier noch ein paar zusätzliche Kamerabewegungen in AfterFX erzeugt und eine leichte Farbkorrektur des Footage hilft die Integration glaubhaft zu machen.

Architaction – Keeing

Keeing

Im finalen Spot soll ja später nur noch der Mensch als originales Videobild erhalten bleiben, der komplette Raum sowie die Farben des Painting werden durch die virtuelle “Schaffenswelt” ersetzt. Das heißt man muss die Person in den Entsprechenden Shots freistellen.

Den Keyer dabei auf die Farbe Weiß anzuwenden, anstadt die gebräuchlichen Farben grün oder blau zu verwenden, stellt sich doch als etwas schwieriger heraus als gedacht. Sauber zu Keyen ist sicher immer eine aufwendige Sache, aber Tools wie der Primatte Pro Keyer von RedGigant erleichtern es wenigsten ein wenig. Der Primatte Keyer konnte mit den Farbvariationen im Weiß doch etwas besser umgehen und produzierte auch an den Kanten beeere Ergebnisse. Trotzdem bleiben nach dem Keyen immer noch etliche Artefakte im Bild, wie Ihr sicher Oben seht.

Masking und Rotoskoping

Um nun auch noch die letzten Reste des Hintergrunds zu entfernen und um bei schnellen Bewegungen die durch Bewegungsunschärfe verwaschenen Kanten möglichst sauber zu bekommen muss man nochmal per Hand ran. So entstehen in den einzelnen Szenen nach und nach immer mehr animierte Masken die unwichtige Bildteile löschen. Um so nen “Architekten” in Action zu verfolgen muss man die Maske fast für jeden Frame einzeln justieren und das wird schnell zum Durchhaltemaraton.

Auch nach diesem Prozess kann es immer noch an ein paar Stellen zu Unsauberkeiten kommen die dann nicht mehr nur maskiert werden können sondern direkt im Bild geändert werden müssen. Rotoskopen nennt man das und es bedeutet das man sich die entsprechenden Frames in ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop holt und dort mittels normaler Bildretusche die Fehler entfernt, die bearbeiteten Frames werden dann in AfterFX wieder an der richtigen Stelle eingesetzt und keiner merkt was. Gott sei Dank war es nicht so viel, ich glaube ich musste 15 Bilder nochmal nacharbeiten.

Shinjuku Earthquake – Final Comp

11″ Virtual Disaster …

Wenn man dann erstmal alle Renderings zusammen hat ist’s nicht mehr weit bis zum fertigen Video. Die Comp des 3D-Fotages ist mit Fusion gemacht, die Farbkorrekturmöglickkeiten ist einfach der Hammer. Danach wurde mit AfterFX noch die Kamerafahrt sowie die Kamerashake animiert.

Osterburg Weida – Abspann

Auf der Osterburg in Weide läuft nun schon eine Weile eine 360°-Projektion über die Burgenlandschaft Thüringens. Das KnowHow und die Inhalte der 8-Beamer-Installation stellte seinerzeits MonuMedia. Nun wir das Projekt um einen Abspann erweitert in dem die technischen Hintergründe erläutert werden, dies geschieht mit Hilfe von kurzen Animationen zu den einzelnen Themen.Ich hatte nun das Vergnügen 5 der 8 Screens des Abspann zu gestallten. Alle Animationen sollten in kurzer Zeit die Problematik bzw. deren Lösung darstellen, wobei jeder Clip in sich loopfähig ist um dann im fertigen Abspann all diese Videoclips neben einander laufen lassen zu können.

Ich zeige euch hier nur kurz jede meiner Animationen einmal, im Original läuft jede dann auf einem einzelnen Beamer und wird mittels einer Spezialsoftware (SmartProjekting) direkt auf das Mauerwerk projeziert. Vieleicht besucht ja der ein oder andere ja mal die Osterburg und schaut sich die komplette Installation im Original an, das wirkt auf jeden Fall um einiges beeindruckender.

3D-Buch: Vogelpräparationen

3D-Buch_01

3D-Buch: Vogelpräparationen

Nur der vollständigkeit halber möchte ich euch auch die daraus entstandene Animation zeigen …

Gar nicht mal so übel, oder? Im fertigen Film blendet dann ein gefilmtes Buch passgenau über in die 3D-Szene, mit Sprechertext und Musik kommt das ganze dann noch etwas besser…Für die Umblätter-Animationen hab ich den Spline animiert und eine Passende Kamerafahrt gemacht. In AfterFX wird aus dem Ursprünglichen Videomaterial eine Videotextur für das Buch gerendert. Als dann alle Timings stimmten konnte das Rendering in Max gestartet werden. Für Animationen interpoliert Vray immer 3 vorberechnete Irradiance-Maps miteinander um das Licht stabil zu halten – mit der fertigen Lichtberechnung und optimierten Rendereinstellungen waren die 650 Frames dann in ca. 3 Stunden gerendert (mit 10 Cores) … leider wird nun nicht wie Anfangs geplant eine ungefähr 4 mal so lange Szene in den Film eingebaut sondern es bleibt bei dem oben gesehenen.

Auf Arbeit komme ich nun nach so einigen Layoutaufgaben auch endlich mal wieder zu etwas in 3D.

In einem kurzen Film über die Vogelkundler Brehm soll der Vorgang des Präparierens aufgezeigt werden, um dies nun etwas vom restlichen Film zu trennen werden diese Dinge in einem fiktiven Buch gezeigt … so kann das Viedomaterial mit erläuterden Texten unterstützt und durch kleine Animationen des Buchs aufgelockert werden.

Tja, was kann ich noch so dazu sagen: Modelliert ist das Buch eigentlich recht einfach, die kleine Besonderheit liegt wohl eher darin wie man die Seiten zu umblättern bringt. Und das ist hier schon etwas anders geworden als ich im ersten Moment gedacht hatte.

Jeder Seite liegt ein Spline zugrunde, in diesem ist per Vertexanimation das Umblättern enthalten, so kann man die Biegung der Seiten mit nur 3 Bezier-Punkten aussteuern. Obendrauf liegen im Modifierstack dann ein Extrude, Shell, Edit Poly und UnwrapUVW. Dann kommt noch was intresanntes: mit einem VolumeSelect greife ich dann nur noch auf einen Teilbereich der Seite zu, wenn dieser ein Dummyobjekt über dem Buch passiert. Auf die Auswahl bezieht sich dann der obendraufliegende Noise-Modi, der die Seiten beim Umblättern leicht wellig macht.

Da diese extrudierten Linien-Seiten bedseitig bedruckt sein sollen kommt man um ein entsprechendes UV nicht rum, dann solltes jedoch kein Problem mehr darstellen auch Videos anzeigen zu lassen.

Für die optimierten Rendereinstellungen möchte ich mich wie so oft bei Axel bedanke, der in kurzer zeit meine Vray-Rendersettings und die Lichtsituation überarbeitet hat. Diesmal ohne Daylightsystem, aber dafür mit verschieden farbigen Flächen und Punktlichtern und Gammakorektur auf 2,2 (wie immer). Nun passt die Szene fast nahtlos in die ihr vorangestellte Videoaufnahme.

VR identity

Eines meiner Projekte beim Studium war die entwicklung eines Avatars für eine VR-Umgebung (sowas wie SecondLive) welche Prof. Kolbe mit seinen Studenten entwickelt. Zur Präsentation meiner Idee ist dieser Clip entstanden. Da stecken schon ein paar Abende Arbeit drin und ich schaus mir auch heut noch gern mal an.

SpaceAttack

Und FERTIG … genießt die 8 Sekunden meines kleinen FumeFX-Tests.

Ich habe auf jeden Fall all das verwendet was ich mir vorgenommen hatte und auch gleich noch ein paar andere Dinge mit angeschnitten. Ich bin froh das ich nicht vorher aufgehört habe und nun ein fertiger Clip hier zu sehen ist. Ich hab wieder ne Menge in Sachen 3D und Compositing dazugelernt und bin vieleicht auch etwas besser geworden. Und das ich 3 Wochen meiner Nachmittage und Abende und Wochenenden hierein investiert habe hat sich gelohnt, denn ich hab wieder ein paar neue Ideen im Kopf.

SpaceAttack – Kamera und Tracking

SpaceAttack_06

Nachdem ich die große Version mal vor gerendert hatte um wieder flüssig damit arbeiten zu können machte ich aus dem Video eine 3D-Ebene in AfterFX und erstellte eine Kamera für die Ausgabegröße.

In einem meiner zu Beginn aufgezeichneten Bewegungsvideos habe ich mit dem AfterFX-Tracker die Bewegung verfolgt. Ich habs zuerst eigentlich in Boujou versuch konnte aber leider die .ma-Datei nicht in AfterFX laden. Na ja, in After Effects funktioniert die Bewegungsverfolgung ja auch nicht schlecht und dadurch das man jederzeit manuell etwas nachrücken kann hält das Tracking selbst den stärksten Rucklern stand. Oben seht ihr die 300 von mir verfolgten Frames die dann Position und Rotation der 3D-Ebene steuern.

Zusätzlich zum ruckeln des Bildes konnte ich mit der 3D-Kamera noch Schwenks machen. So habe ich den Fokus immer auf den Bildausschnitt gelegt der im Moment entscheident war. Insgasamt entsteht so eine komplexe schnelle Bewegung der Kamera, welche sehr gut vertuscht das es sich hier eigentlich nur um ein Foto mit Animation handelt. Mit einer weiteren leichten Farbkorektur, etwas Filmkorn und einer Vingette zu Abdunklung der Ränder entsteht eine recht glaubhafte Filmsequenz.