The Golden Hind at full speed (8 knots)
Als zweiten kleinen Naiad Test wollte ich mich an etwas ganz normalem versuchen. Ein Schiff das durchs Wasser gleitet ist so ein Fall – in dieser einfachen Situation stecken schon viele Arbeitsschritte drin. Ein schönes Schiff war schnell organisiert und soweit gecleaned das man es als Colisionsobjekt verwenden kann. Die ganze Sache sollte natürlich in der richtigen Skallierung laufen und so habe ich mir ausgerechnet das die max. Geschindigkeit der Goldenen Hinde etwa 4 m/s entspricht. Damit habe ich mir in 3ds Max eine Animation erstellt in der das Schiff ca. 50m zurücklegt. Mit ein paar smoothen Noise-Controlern kam noch ein angenehmes schwanken drüber und fertig.
Da es für 3ds Max noch keinen Exporter für das emp-Format gibt muste ich mir was überlegen. Ich entschied mich für einen kleinen Umweg über Maya. Es ist eigentlich recht simpel wenn man’s raus hat … in Max baut man alles auf 1 Unit = 1m, das exportiert man per FBX nach Maya, dort nutzt man den Naiad-Buddy um die emp-Sequenz zu schreiben und in Naiad importiert man alles mit einer Einheitenkonvertierung von Centimerter entspricht Meter …
Just try it!
Den Naiad-Graph für die Particle-Liquid-Simulation hatte ich ja recht schnell zusammen gesteckt, aber der Teufel liegt wie so oft in unschienbaren Werten. Als Basis hab ich mir einen Pool (75m x 25m x 3m) mit ca. 6 Mio. Partickeln erstellt in den das Schiff hineinfährt. In meiner ersten Sim fiehlen mir vor allem die blockhaften Collisionen mit dem Schiff auf, als nächstes musst ich irgendwie das heftige Spritzen des Fluids unterdrücken und dann hatte ich noch ein paar Probleme mit entweichenden Partickeln die das Voxelgrid unötig aufgeblasen haben. Das waren alles soche Fehler die mir nicht nochmal passieren, also hat sich der Test schon gelohnt.
Die Splash-Sinulation lief wieder sehr gut, den Graph habe ich im Gegensatz zum Wasserfall etwas abgeändert und so funktioniert der Foam-Effekt nun viel besser. Ich hätte es eigentlich gern nochmal mit einem längerem Lifespan durchlaufen lassen, aber es muss auch mal gut sein. Dann habe ich noch das Naiad-Ocean-Toolkit probiert, dass ziehmlich gute Wasserwellen auf ein fertiges Mesh displaced, hier muss ich sagen das es unglaublich schnell lief im Gegensatz zu den vorangegangenen Simulatioen.